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Mechanisches Room-Tuning Dieses Forum beschäftigt sich mit mechanischen Room-Tuning-Maßnahmen

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  #31  
Alt 04.08.2019, 19:06
Olaf Olaf ist offline
 
Registriert seit: 05.01.2010
Beiträge: 353
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Hi Steffen,

ich sehe es so wie der Franz und rook.

Zwei oder drei kleine Maßnahmen mit Absorbern und Diffusoren werden nicht viel machen. Das wäre dann aus meiner Sicht auch Perlen vor die Säue.

Ich habe das so extrem betrieben, dass ich nach Fertigstellung, studioähnliche Werte hatte. Alles gut soweit.

Ich habe mich in diesem Raum allerdings nicht mehr wohl gefühlt. Nicht wegen der Optik, sondern weil der Raum so gedämpft ist, das mir es auf mein Wohlbefinden geschlagen ist.

Um nur annähernd solche Werte zu bekommen, ist deine Bude voll mit Zeug.
Das ist dann definitiv kein Wohnraum mehr. Ich habe am Ende fast alles zurückgebaut.

Die Anregungen mit Platten oder Akustikputz zu arbeiten, finde ich (bei Eigentum) am besten.
Das in Verbindung mit Diffusoren an den richtigen Stellen, hilft enorm und lässt dem Raum sowie der Musik etwas Lebendigkeit.

Alles aber auch eine Frage des Pegels den man hört.

Wenn ich mir dein Bild und die Zeichnung anschaue, würde ich zunächst versuchen, den rechten LS weiter in den Raum zu bekommen. Vielleicht ein schmaleres Lowboard und etwas mehr in den Raum schieben. Weiterhin ist es nicht so günstig, wenn das Sofa direkt an der Wand steht. Es würde sich bemerkbar machen, einen Wandabstand von mindestens 30 cm zu erreichen. Vielleicht ein Brett hinter dem Sofa. Ablage für Zeitungen, ne Lampe etc..

Das würde ich mir dann erst mal anhören.....

Es ist auch oft so, dass die gewählten LS einfach zu potent für den Raum gewählt werden. Kleine Monitore auf Ständern reichen oft aus und regen den Raum anders an bzw. lösen manchmal sogar Probleme.....

Grüße, Olaf

Geändert von Olaf (04.08.2019 um 19:12 Uhr).
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  #32  
Alt 05.08.2019, 08:15
Speedy Speedy ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 1.270
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Hallo,


was mir als Laie auffällt : der eine LS steht frei, der andere wandnah. Vermutlich würde das Basotect-Bild mehr bewirken wenn Du es direkt neben den LS hängst, also etwa da wo jetzt die Pflanze steht. Damit wäre die erste seitliche Reflektion bedämpft, die es ja auf der anderen Seite quasi nicht gibt.


Außerdem würde ich bei wandnaher Hörposition auch immer eine Bedämpfung der Rückwand versuchen.


Aber ist natürlich auch immer eine Frage des WAV.


Beste Grüße
Speedy
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  #33  
Alt 05.08.2019, 09:05
koreolis koreolis ist offline
 
Registriert seit: 23.07.2018
Beiträge: 166
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Zitat:
Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
was mir als Laie auffällt : der eine LS steht frei, der andere wandnah. Vermutlich würde das Basotect-Bild mehr bewirken wenn Du es direkt neben den LS hängst, also etwa da wo jetzt die Pflanze steht. Damit wäre die erste seitliche Reflektion bedämpft, die es ja auf der anderen Seite quasi nicht gibt.

Außerdem würde ich bei wandnaher Hörposition auch immer eine Bedämpfung der Rückwand versuchen.
Das ist klar. Aber bevor ich das Bild in völliger Unsymmetrie zum Lautsprecher hin aufhänge, setze ich hier lieber separat noch Module ein.

Meine Frau hat sich aber gegen weitere Maßnahmen positiv ausgesprochen und kann auch den Vicoustic Wavewood etwas abgewinnen

Danke & Grüße,
Steffen
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  #34  
Alt 06.08.2019, 16:54
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 961
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Hallo Steffen,

um die Sache mit der Asymmetrie ein wenig zu entschärfen: Hättest du denn die Möglichkeit, den Durchgangsbereich vor dem Esszimmer mit einer Schiebetür zu versehen? Zu einem geeigneten Material könnten evtl. die Raumakustik-Profis einen Vorschlag machen.
Dann das LS-Setup zentriert platzieren..... könnte mir vorstellen, dass du damit u.U. schon eine deutliche Verbesserung erzielst.

Im Moment bist du - das lässt sich auch schon ohne Messung mit bloßem Auge erkennen - auf jeden Fall in der Situation, dass zumindest zwischen 80 Hz bis hinauf zu den "höher gelegenen" Bass-Oktaven der eine Lautsprecher deutlich früher bzw- stärker vom Raum in diesem Spektrum reflektiert wird, als der andere. Eine Frequenz-Range, welche bereits im Bereich der Ortbarkeit/Lokalisation angesiedelt ist, aber dennoch fast überhaupt nicht bündelt. Dadurch ergeben sich deutlich hörbare Verschiebungen und Beeinträchtigungen innerhalb der "imaginären Hörbühne".

In diesen Ungleichmäßigkeiten sehe ich persönlich das Hauptproblem deiner Konstellation. Weil sie vom Ohr sofort als Verfremdung wahrgenommen werden. Im Prinzip ist der erwähnte Effekt schon fast so ähnlich, wie wenn du zwei unterschiedliche Lautsprecher betreibst.

Ergänzend sinnvoll: ein paar Zimmerpflanzen mehr ins Spiel bringen. Gerade auf höhere Frequenzen wirken sie wie "natürliche Diffusoren" (= allerdings nicht wirklich im erwähnten "Leidensbereich")

Würde das Feld also auf jeden Fall zu allererst mal unter den Gesichtspunkten "gleichmäßigere Schallverteilung" und "Verbesserung der Symmetrie" aufrollen.

Was Unlinearitäten anbelangt: Die sind zwar ebenfalls nicht wirklich "willkommen", aber ohne Vergleich zu irgend einer Art von Referenz merkt man oftmals gar nicht sofort, bzw. ob oder wo da etwas möglicherweise im Argen liegt. Und ganz weg bekommt man sie häufig ohnehin nur mit sehr viel Aufwand.... der dann u.U. tatsächlich ganz schnell mal mit optischen Einbußen und/oder Unbehaglichkeit im Rahmen der Wohn-Atmosphäre einher gehen kann.

Ein Wohnraum ist und bleibt nun halt mal ein Wohnraum, das akustische Ergebnis sollte hier in allererster Linie "persönlich gefallen". Ein Minimalziel, das durchaus auch schon mal mit relativ einfachen Mitteln, sprich Boxenrücken, messen (REW o.ä) und Optimierung der Sitzposition (z.B. Couch etwas weiter weg von der Rückwand) erreicht werden kann. "Ausprobieren is King" Während dieser Tests die Frau am besten mal in ein Wellness-Wochendende schicken
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (06.08.2019 um 17:03 Uhr).
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  #35  
Alt 08.08.2019, 14:45
fr.jazbec fr.jazbec ist offline
 
Registriert seit: 07.08.2019
Beiträge: 40
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Ich will in der nächsten Zeit meinen Hörraum(der Gottseidank nicht das Wohnzimmer ist sondern ein Kellerraum in dem ich völlig freie Hand habe)mit Diffusoren ausstatten. Mein Hauptproblem ist dabei die ziemlich niedrige Zimmerdecke(ca.2,10m). Leider sind die Dinger ja nicht ganz preiswert.
Was ist denn von solchen Deckenverkleidungen zu halten?
https://www.ebay.de/itm/3D-Wandpanee...-/223209296380
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  #36  
Alt 14.08.2019, 02:00
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 4.026
Standard

Zitat:
Zitat von agentlost Beitrag anzeigen
Moin Steffen,


jammerschaaade wirklich, wenn ich einen solchen Grundriss vor Augen habe. Sooo viel Raum aber kein Platz.

Meine persönliche Meinung:

Bevor das Herumdoktern an den Symptomen ausufert, käme mir die Überlegung ob es nicht besser wäre, zunächst die gesamte Sitz-/Hörgruppe um 90° im Uhrzeigersinn zu drehen um eine symmetrische LS-Aufstellung an der langen Wand zu ermöglichen.

OK, die Couch befände sich dann zwar mittig im Raum, aber sofern deren Rückseite mit der Seitenwand des "Fluransatzes" fluchtet, wäre eine optische Bezugslinie vorhanden und man könnte die Aufteilung durchaus als gestalterisches Element - also Raumteiler - interpretieren.

Dass irgendwann der Einwand "waf" kommen wird, ist mir jetzt allerdings klar.


Besten Gruß...


- der Jörch -
Joo so ist es...
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
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  #37  
Alt 14.08.2019, 16:37
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 961
Standard

.... meine Befürchtung bei einer Aufstellung der Sitzposition in der Raum-Mitte wäre: unverhältnismäßig hoher Bass-Schwund.
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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