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  #1211  
Alt 25.08.2019, 23:26
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 2.669
Standard

Hallo Stephan,
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Das Krankenhaus zwang mich zu einer schweren OP. Wenn die Genesung nun so verläuft wie geplant, kann ich auch weiterhin ein bisschen mitmischen
Erst mal von mir die besten Wünsche für deine Genesung.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Ihr habt einige, grundlegende Sachen beim zusammentragen vergessen zu erwähnen. Hier die allerwichtigste:
STATIK !!!
Ähmm, daß Turmalinbeschichtung bei Haartrocknern zur Vermeidung von statischer Haaraufladung eingesetzt wird, habe ich in diesem Thread schon ca. dreimal erwähnt.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Als Beispiel nochmal erwähnt: Man nehme 2 identische CDs, oder gebrannte, und beschichte eine davon mit Turmalinlack. Vergleicht man beide, hört man bei der beschichteten sofort den typischen Turmalinklang heraus.
Ich denke nicht, daß es einen "typischen Turmalinklang" gibt.
Turmalin wurde bisher von uns dort eingesetzt, wo es keinen direkten Kontakt zum Signal gibt.
Wenn es dort die gewünschten Klangverbesserungen gibt, dann nur über die An- oder Abwesenheit von Störungen.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Die CD selbst ist im Laufwerk über Kunststoff angebunden, somit entfällt die Wirkung "Grounding-Box", als auch Stromreiniger, als auch HF-Filter. Wie also kann das funktionieren?
Statische Aufladung? Die wird auch von den verschiedensten CD-Reinigungswässerchen beseitigt.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Gibt es auch verschiedenartige Statikfelder, die evtl nicht über Schutzerde abgeleitet werden können ?
Statikfelder heißen deswegen so, weil sie statisch sind. Da fließt nichts und kann deswegen auch nicht abgeleitet werden.
Man kann nur die betreffende Oberfläche etwas leitender machen, damit eventuelle Umladevorgänge schneller und verlustloser über die Bühne gehen.
Oder eben mit Turmalin direkt neutralisieren.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
So manches Konstrukt, wie auch der Powercleaner, haben selbst ohne Turmlinfüllung Parameter, "klingen" also auch anders als ein konventionelles Stromkabel.
Ja, es sind ganz "normale" X- bzw. Y-Kondensatoren, wie sie in den billigsten Netzfiltern vorhanden sind.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Was hört man denn nun? Das Konstrukt, oder die Füllung?
Das Turmalin natürlich als Dielektrikum dieser Kondensatoren.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Hier als einfaches Beispiel aufgezeigt, das es eher wolldeckenartig dämpfende Abschlussstecker mit Turmalin gibt, als auch Hochton-unbeeinflussende, die mehr auf Natürlichkeit zielen. Die Japaner sind da ein bisschen weiter, sie bieten gern eine Silber-, und eine Kupferversion an. Mit vergleichebaren Klangunterschieden wie bei Silber und Kupfer XLR Kabeln.
Keine Ahnung, wie diese Stecker aufgebaut sind und wo sie eingesteckt werden.
Die z.B. von mir gefertigten haben keinen direkten Kontakt zum Signal, sondern wirken m.E. als dezentrale HF-Verheizer.
Und nochmal:
Wenn es dort die gewünschten Klangverbesserungen gibt, dann nur über die An- oder Abwesenheit von Störungen.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Thomas wie so oft federführend, mit der noch nicht ausgereizten, aber vollkommen richtigen Erkenntnis, Digital und Analoggeräte getrennt zu betrachten, sprich zu Filtern.
Was gibt es an einer strikten Trennung von Analog und Digital (bzw. Störungsverursacher und Störungsempfänger) denn noch mehr auszureizen? Das predige ich übrigens schon seit 1990.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Treibt man das "Filtern jeglicher Art und in Zu- als auch Rücklaufende" bei Digitalgeräten in die Spitze, kann man sich den Analogpart vollkommen sparen.
Nein, kann man nicht.
Es gibt Störungen, die innerhalb der Anlage generiert werden, es gibt aber auch Störungen, die von draußen übers Netz kommen. Auch die wollen gefiltert werden.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Ein Schaltnetzteil Vorverstärker mit Digitalendstufe wäre genau der falsche Sinn dafür. Auch Rot-Stift-Konstrukte.
Sehe ich anders.
Die bei Audio eingesetzten Schaltnetzteile sind (wenn man mal vom LoFi-Bereich absieht) nach innen, also zum Gerät, das sie zu versorgen haben, meist top (ein Trafo im Gerät ist diesbezüglich auch nicht das Gelbe vom Ei).
Ihren Dreck lassen sie i.d.R. nach außen ab, d.h. ins Netz.

Da muß man dann eben, wie ich es bei mir mache und schon mehrmals beschrieben habe, z.B. nochmal zwischen digitalem Frontend und Aktivlautsprechern mit digitalem Eingang filtern.

Ich hatte deswegen ja auch meist allgemein von der Trennung Störungverursacher und Störungsempfänger geschrieben.

Ja nach Setup der Anlage kann die Filterung (Netzfilter, Ferrit oder Turmalin) schon etwas komplexer aussehen.
Das muß man sich im jeweiligen Einzelfall genau anschauen.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Alle anderen lassen sich nur durch ungefilterte Reste der Quelle über verbindende Signalkabel beeinflussen. Kann man gut testen, wenn man mal eine LP dagegen vergleicht.
Wenn netzmäßig gut gefiltert wird und die Verbindungskabel einigermaßen HF-unempfindlich sind, sollte das nicht so sein, so jedenfalls meine Erfahrung.
Wenn natürlich was direkt in die Geräte einstrahlt, ohne dass seitens des Herstellers dagegen Vorkehrungen gemacht worden sind, kann man nichts machen.

Im übrigen stellt auch ein Plattenspielermotor ein Netzdreckschleuder dar, wird beim Filtern gerne mal übersehen.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Dann noch einige Kleinigkeiten, wo mir grad noch Kraft fehlt, genug zu schreiben.
Stephan, noch mal alles Gute für deine Genesung von mir.


Gruß

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer

Geändert von tmr (25.08.2019 um 23:35 Uhr).
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