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Verstärker und Vorverstärker Alles über Geräte, die elektronisch Signale verstärken

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  #1  
Alt 23.07.2019, 10:21
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 877
Standard Ausgangspegel-Obergrenzen bei Vorverstärkern?

Guten Morgen zusammen,

.... hätte da mal eine grundsätzliche Verständnis-Frage zum Ausgangspegel von Vorverstärkern, sicherlich kann das jemand von Euch beantworten:

Ist es so, dass ein analoger Vorverstärker die Eingangssignale (abgesehen von Phono)genau genommen gar nicht "(vor)verstärkt", sondern in Abhängigkeit von der Position des Lautstärkereglers absenkt?..... somit "voll auf Anschlag aufgedreht" also (abgesehen von möglicherweise unterschiedlichen Eingangsempfindlichkeiten je nach Gerät) lediglich das Eingangssignal 1:1 an die Endstufe durchreicht ?
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Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #2  
Alt 23.07.2019, 12:10
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 2.835
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Guten Morgen zusammen,

.... hätte da mal eine grundsätzliche Verständnis-Frage zum Ausgangspegel von Vorverstärkern, sicherlich kann das jemand von Euch beantworten:

Ist es so, dass ein analoger Vorverstärker die Eingangssignale (abgesehen von Phono)genau genommen gar nicht "(vor)verstärkt", sondern in Abhängigkeit von der Position des Lautstärkereglers absenkt?..... somit "voll auf Anschlag aufgedreht" also (abgesehen von möglicherweise unterschiedlichen Eingangsempfindlichkeiten je nach Gerät) lediglich das Eingangssignal 1:1 an die Endstufe durchreicht ?
Ein Vorverstärker wird schon die Fähigkeit haben zu verstärken, aber diese Möglichkeit braucht heute kaum noch genutzt werden, da die Quellen i.d.R. genug Pegel mitbringen.
"Voll aufgerissen" wird das Signal sicher verstärkt werden (10-20dB).
Erkennbar meist am Einsetzen des verstärkten Rauschens, wenn der Pegelsteller langsam hochgedreht wird.

Manche Vorverstärker haben auch eine 0dB-Markierung am Steller, wo dann das Eingangssignal nur durchgereicht wird.

Gruß

Thomas
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  #3  
Alt 23.07.2019, 12:14
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.576
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Bei vielen Vorverstärkern wird der Verstärkungsfaktor angegeben, zB bei meiner Koda K10 mit 6db, bei meiner Grandiose Genesi mit 8db.

Ältere Vorverstärker haben häufig bis zu 20db.

Die meisten Endstufen haben einen "gain" von 23db bis 26db, es gibt aber auch Amps mit >35db oder <20db Verstärkungsfaktor.

Da LS zwischen 80 und 110 db Wirkungsgrad haben können, sollte die gesamte Kette diesbezüglich aufeinander abgestimmt sein.

Gruss
Juergen
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  #4  
Alt 24.07.2019, 09:26
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 877
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Guten Morgen ihr beiden,

danke für eure Infos.

Lässt sich eure Erläuterung hinsichtlich der Verstärkung von bis zu 10 db eigentlich auch auf Abspiel-Geräte mit

A) variablen Ausgängen per Menu-Umschaltung
B) variablen Ausgängen in Form eines zweiten Buchsen-Päärchens


oder C) Pre outs von Vollverstärkern adaptieren?

Wenn dem so wäre, würde es ja beispielsweise an Zubehör-Komponenten wie Drahtlosübertragungs-Sets für Aktivboxen (welche das Signal zuerst digitalisieren und anschließend wieder "analogisieren) aufgrund der dort i.d.R. nicht parametrierbaren Ein/Ausgänge bei Pegelanhebungen des Quellsignals schon relativ früh zu Eingangsverzerrungen kommen?
Oder wird da -genau aus diesem Grund- die Eingangsempfindlichkeit schon im Vorneherein sehr niedrig gehalten ?
__________________
Gruß

Patrik


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  #5  
Alt 24.07.2019, 10:53
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 2.835
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Lässt sich eure Erläuterung hinsichtlich der Verstärkung von bis zu 10 db eigentlich auch auf Abspiel-Geräte mit

A) variablen Ausgängen per Menu-Umschaltung
B) variablen Ausgängen in Form eines zweiten Buchsen-Päärchens


oder C) Pre outs von Vollverstärkern adaptieren?
Ich denke schon.
Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Wenn dem so wäre, würde es ja beispielsweise an Zubehör-Komponenten wie Drahtlosübertragungs-Sets für Aktivboxen (welche das Signal zuerst digitalisieren und anschließend wieder "analogisieren) aufgrund der dort i.d.R. nicht parametrierbaren Ein/Ausgänge bei Pegelanhebungen des Quellsignals schon relativ früh zu Eingangsverzerrungen kommen?
Oder wird da -genau aus diesem Grund- die Eingangsempfindlichkeit schon im Vorneherein sehr niedrig gehalten ?
Wenn das Signal on-the-fly digitalisiert werden soll, dann wird man eher das am TAPE-Out anliegende unverstärkte Quellsignal nehmen und die Lautstärke später z.B. per Remote an den Aktivlautsprecher regeln.

Gruß

Thomas
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http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer
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  #6  
Alt 24.07.2019, 11:44
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 877
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Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Hallo,Ich denke schon.
Wenn das Signal on-the-fly digitalisiert werden soll, dann wird man eher das am TAPE-Out anliegende unverstärkte Quellsignal nehmen und die Lautstärke später z.B. per Remote an den Aktivlautsprecher regeln.
Hallo Thomas,

verhält es sich so auch bei analogen Subwoofer-Ausgängen z.B. von Mehrkanalton-fähigen BR-Playern, Decoderstationen o.ä. ?

Der Subwoofer selbst hat in der Regel ja keine Fernbedienungsfunktion. Oder reicht da der Justage-Regler am Sub für eine einmalige Parametrierung aus und die "Drahtlos-Sets" kommen damit noch klar, weil nicht der volle Frequenzbereich (und somit auch weniger Pegel) übertragen wird ?
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Gruß

Patrik


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