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  #1  
Alt 28.09.2013, 22:39
pp.dummy pp.dummy ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2012
Beiträge: 276
Standard Endstufen, 28.09.2013

Der heutige Samstag war eine gelungene Veranstaltung. Es wurden in vier Runden jeweils ein Musikstück unterschiedlicher Stilrichtungen mit allen vier Verstärken gehört. Die in der vorigen Runde vorne sitzenden Teilnehmer rutschten in der nächsten Runde nach hinten und die zweite Reihe rückte in die erste auf. So konnte jeder auch mal vorne alle vier Verstärker hören. Nach den ersten zwei Runden wurden wir bestens mit Kaffee, Grünem Tee und leckerem Kuchen versorgt. Mit Rosarauschen wurde die Lautstärke aller vier Endstufen gemessen. Somit war die Lautstärke pro Musikstück über alle Kandidaten weitestgehend gleich.
Das NF-Kabel war für alle Endstufen vom gleichen Hersteller, für die Netzkabel war dies leider nicht möglich. Aber was ist schon perfekt? Auch so ergaben sich für die Hörenden deutliche tonale Unterschiede zwischen den vier Kandidaten. Auch wenn natürlich betont wurde, dass sie alle auf hohem Niveau spielen, so gab es doch eine relativ deutliche Rangfolge (auch wenn man sich einig war, dass kein Verstärker die Eierlegende Wollmilchsau sein kann). Die 8500 € teure Sauermann Endstufe wurde von den meist mit deutlichem Abstand vorne gesehen. Feinauflösung, Mikrodynamik, Raum Abbildung und musikalische Fluss gefielen der Mehrheit am Besten. Das Mittelfeld bildeten (Reihenfolge fast beliebig, da tonal sehr ähnlich) die Class-ND Ella (5000 €) und Rowen PA1 Monos (4000 Euro): druckvoll, spritzig, dynamisch, machen Laune, gute Stimmabbildung wurden häufig genannt. Doch deutlich abgeschlagen die rund 5000 € teure Audionet Endstufe. Hier wurden meistens ein zu technischer, analytischer Klang mit zu wenig Emotionalität und musikalischem Fluss attestiert.
Diese Unterschiede so deutlich Tag zu Tag treten zu lassen, das ist in dieser Stelle doch deutlich zu sagen, ist ein Verdienst der hervorragende Lautsprecher, die zum Hörtest verwendet wurden (Myro Amur). Auch waren die meisten Hörenden sich einig, dass sich die Qualitäten der Verstärker über die längere Betriebszeit während des Hörtests verbessert hatten. Geändert hat dies an der Reihenfolge jedoch nichts. Als Besitzer der Rowen Endstufen sehe ich den Tag rückblickend durchaus positiv. Einerseits ist es immer wieder eine Freude, sich mit anderen Highendern auszutauschen und Neues dazuzulernen. Andererseits sind meine PA1-Monos in meiner Kette sehr stimmig, sie kosten weniger als die Hälfte des Sauermann und schonen meinen Geldbeutel, da sie nur 1/20 seiner Betriebsleistung benötigen. Und zu wissen wo man weiter hinmarschieren soll, wenn man den persönlichen Klang-Olymp nach einer längeren Atempause zum Sparschwein füllen weiter erklimmen will, ist ja auch nicht schlecht.

Geändert von pp.dummy (28.09.2013 um 22:43 Uhr).
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  #2  
Alt 29.09.2013, 00:23
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.749
Standard

Hallo ppdummy,

Was fehlt der Sauermann denn zur eierlegenden Wollmilchsau?
Der Leser könnte den Eindruck bekommen es wäre der perfekte Amp.

LG Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #3  
Alt 29.09.2013, 01:21
yAudio yAudio ist offline
nich snacken, taupacken
 
Registriert seit: 13.06.2012
Beiträge: 333
Standard Endstufen, 28.09.2013

.
Liebe Musikfreunde,

hier findet Ihr die Berichte zum yAudio Checkup
der folgenden Endverstärker
  • Audionet AMP I V2 Stereoendstufe
  • ND Ella Stereoendstufe
  • Sauermann Stereoendstufe
  • Rowen PA1 Monos

Als Quelle dienten:
PC mit hochauflösenden Musikformaten von Sauermann Audio
NAD C 565BEE als CD Laufwerk

Wandler: Audionet DNP
Vorstufe: Audionet DNP
NF Kabel zwischen Vorverstärker und Endstufen: Swisscables Reference
Lautsprecherkabel: Swisscables Reference
Lautsprecher: myro AMUR

Die Auswertung der Kommentare der Teilnehmer (insgesamt 4 DIN A 4 Seiten) ergab folgenden Gesamteindruck.
Die Klangunterschiede zwischen den Testkandidaten waren deutlich und wurden weitgehend eindeutig beschrieben. Ebenso war eine Übereinstimmung in der Rangfolge erkennbar.



Platz 4

Audionet AMP I V2
(Netzkabel: Audionet P 10)

Eigenschaften; Tendenz
+
  • kräftig
  • neutral
  • gute Rechts-Links-Trennung (wie Monos)
  • klar

-
  • Wärme fehlt
  • Klangfarben fehlen
  • leicht harsch (obere Mitten)
  • Räumlichkeit etwas undefiniert
  • wenig Feinauflösung/Feindynamik
  • klinisch
  • träge, müde

hervorzuhebende Kommentare
  • verwaltet Musik
  • wenig musikalischer Fluss

Wurden mit zunehmender Betriebsdauer besser.



Platz 3

Rowen PA 1 Monos
(Netzkabel: Swisscables)

Eigenschaften; Tendenz
+
  • spritzig
  • schnell
  • dynamisch
  • neutral
  • guter Bass / gute Basskontrolle

-
  • Raum breit, flach, zu niedrig, in den Höhen tief
  • mangelnde Feinauflösung
  • ausdruckslos

hervorzuhebende Kommentare
  • Stimmungsschwankungen je nach Musikstück
  • Die Rowen wurden als kalt und wenig natürlich, ebenso als warm und musikalisch beschrieben.
  • Bei komplexen Passagen hatte man den Eindruck, sie würden den Überblick verlieren, bei kleinen Besetzungen waren sie o.k.

Wurden mit zunehmender Betriebsdauer besser.



Platz 2

Naiu ND Ella
(Netzkabel: Siltech)

Eigenschaften; Tendenz
+
  • sehr kräftig
  • dynamisch
  • gute Basskontrolle, tiefreichend
  • impulsiv
  • Höhen spritziger
  • klar deutlich
  • räumlich gut differenziert
  • natürlich echt
-
  • leicht harsch, rauh, nervös, unruhig
  • etwas blass
  • langweilt etwas
hervorzuhebende Kommentare
  • kaum zu bändigen
  • der natürlichste echteste Klang
  • berührt nicht so wie die Sauermann



Platz 1

Sauermann
(Netzkabel: Sauermann)

Eigenschaften; Tendenz
+
  • beste Dynamik,
  • sehr gute Feindynamik (Feinstruktur)
  • beste Musikalität (musikalischer Fluss, rhythmische Strukturen)
  • Gefühl für Musik
  • plausible Raumabbildung, plastisch
  • hohe Auflösung
  • rund, beruhigend (Ruhe im Klangbild)
  • harmonisch, ausgewogen
  • körperhaft
  • bester Gesang, Stimme überirdisch
  • hohe Auflösung, Transparenz
-
  • Stimme evtl. zu glatt, zu sauber
  • zu ruhig (gesetzter Klang ähnlich einer Röhre, wie ein Rolls-Royce)
  • etwas übertrieben

hervorzuhebende Kommentare
  • die weiß, was sie tut
  • eine Wohltat
  • wo die anderen anklopfen, macht sie die Tür auf
  • geil


Zu bedenken ist, dass die entstandenen Eindrücke unter den Bedingungen der beschriebenen Musikanlage entstanden sind und es in einer anderen Konstellation zu Abweichungen kommen kann.
Die Auswertung wurde nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen.

AIR



__________________


yAudio auf Facebook

Geändert von yAudio (03.10.2013 um 12:27 Uhr).
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  #4  
Alt 29.09.2013, 02:22
Revolutioner Revolutioner ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2012
Beiträge: 149
Standard

Hallo Forum,

Zum Vergleich wurde ja schon einiges berichtet, von mir daher bloß ein paar Ergänzungen.

1. Der Macher der "Siegerendstufe", Herr Sauermann, war auch anwesend und konnte so zu seiner Endstufe noch einige Erläuterungen beisteuern. Ob das die Anwesesenden (also auch mich) doch etwas beeinflusst hat? Auch mir hat die Sauermann IN DER KETTE am besten gefallen. Auch ansonsten geht die von Air beschriebene Einstufung für mich in Ordnung, jedoch....
2. Alle Kandidaten haben mit zunehmender Spieldauer zugelegt. Nicht auszuschließen, dass die Reihenfolge sich bei längerem Hören verändert hätte.
3. Die Ella hat ihr Potenzial möglicherweise nur angedeutet, scheint mir ein echtes Sennsibelchen zu sein, wenn es um Aufstellung, und die Verkabelung - ach was - die gesamte Kette geht. Sie hatte von den Probanden die mit Abstand meiste Kraft und wirkte auf mich mitunter etwas gelangweilt. Etwa so, als würde man einen Sportwagen ständig untertourig fahren, um Sprit zu sparen.
Die Sauermann hat lediglich beeindruckende 30 Watt und konnte dynamische Passagen trotzdem hervorragend wiedergegeben. An den Myro als scheinbar gute Futterverwerter sicherlich eine sehr gute Wahl. Meine bessere Hälfte als einziges Weibchen unter den "Highendern" empfand die Ella jedenfalls eindeutig am besten.

Gute Nacht oder guten Morgen aus Hannover

Frank
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  #5  
Alt 29.09.2013, 09:37
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.476
Standard

Ich denke, also so für mich,

dass die persönlichen Hörgewohnheiten dazu beigetragen haben - also die subjektive Empfindung von Musikwiedergabe, wie man sich diese halt vorstellt -
so kommen dann unterschiedlichste Meinungen zutage, das ist gut so.

Kann man denn sagen, welcher Verstärker das zu verstärkende Signal einfach nur verstärkt?


me

Geändert von wirbeide (29.09.2013 um 09:53 Uhr).
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  #6  
Alt 29.09.2013, 10:16
pp.dummy pp.dummy ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2012
Beiträge: 276
Standard

Zitat:
Zitat von wirbeide Beitrag anzeigen
Ich denke, also so für mich,

dass die persönlichen Hörgewohnheiten dazu beigetragen haben - also die subjektive Empfindung von Musikwiedergabe, wie man sich diese halt vorstellt.
So kommen dann unterschiedlichste Meinungen zutage, das ist gut so.

Kann man denn sagen, welcher Verstärker das zu verstärkende Signal einfach nur verstärkt?


me
Der Ckeck besteht mMn nicht nur aus subjektiven Empfindungen. Ist ähnlich wie in der Messtechnik. Auch mit ungenauen Messmitteln kommt man über eine größere Anzahl von Wiederholungsmessungen über die Mittelwertbildung zu einer deutliche besseren Annäherung an den wahren Wert als mit einer ungenauen Messung. Allerdings ist es auch dort so, dass man diesen nie in Erfahrungen bringen kann. Das führt allerdings trotzdem nicht dazu, dass ein Techniker sich dann hinstellt und findet, in Wahrheit könnte ja alles ganz anders sein.
So gesehen kann man aus den Aussagen zum Klanggeschehen einen Mittelwert bilden, der der Wahrheit näher kommt als eine Einzelmeinung. Diese Tendenz kann jeder aus den Kommentaren ablesen. Die Einzelkommentare stellen in diesem Fall die Standard-Abweichung nach oben und unten vom Mittelwert dar. Der persönliche Hörgeschmack (also die Abweichung von der Wahrheit kraft eigener Entscheidung) bleibt ja jedem. Und davon lebt ja auch der High-End Markt.
Welcher verstärkt einfach nur das Signal: in dieser Absolutheit der Frage würde meine Antwort lauten: keiner. Lassen wir den Rest der Kette im Hinblick auf die Frage außen vor, so kann man diese Frage mMn trotzdem nicht absolut beantworten, da dann immer die Paarung Amp.-Lautsprecher zu betrachten wäre. D.h. wie ist der Signalverlauf am Amp.-Eingang, wie der Signalverlauf am Chassis.
In der Paarung Amp.-Myro-Amur hat das der Sauermann allerdings am besten geschafft. (Mittelwert )
So, jetzt ruft das Frühstück!
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  #7  
Alt 29.09.2013, 11:22
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.749
Standard

Zitat:
Zitat von wirbeide Beitrag anzeigen
Ich denke, also so für mich,

dass die persönlichen Hörgewohnheiten dazu beigetragen haben - also die subjektive Empfindung von Musikwiedergabe, wie man sich diese halt vorstellt -
so kommen dann unterschiedlichste Meinungen zutage, das ist gut so.

Kann man denn sagen, welcher Verstärker das zu verstärkende Signal einfach nur verstärkt?


me
Hallo Volkhart,

Ich sehe das anders als meine Vorredner,

Jeder Verstärker macht zunächst nichts anderes als nur das Signal zu verstärken.
Die Klangunterschiede ergeben sich aus der Ansteuerung und den Lautsprechern.
Mit anderen Quellgeräten und unterschiedlichen Lautsprechern sieht so ein Ergebniss anders aus, womöglich dann in umgekehrter Reihenfolge.

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #8  
Alt 29.09.2013, 12:34
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.256
Standard

Zitat:
Zitat von Revolutioner Beitrag anzeigen
Die Ella hat ihr Potenzial möglicherweise nur angedeutet, scheint mir ein echtes Sennsibelchen zu sein,

Moin moin,

den Eindruck habe ich auch.
Mir ist schon zuvor beim Prototypen der Ella aufgefallen, dass sie außergewöhnlich agil in den obersten Höhen ist.
Da die myro AMUR ebenfalls sehr weit nach oben reichen, vermute ich, dass das Gespann sehr sensibel auf alles reagiert, was sich dort abspielt.
Aus der Arbeit der Musikproduktionen weiß ich, dass die unterschiedlichen Aufnahmeformate (16 Bit/44,1 kHz, 24 Bit/96 oder 192 kHz etc.) aufgrund der unterschiedlichen Auflösung und Filter in den Höhen markante Klangunterschiede aufweisen.
Die negativen Attribute bei der Bewertung der ND Ella
  • leicht harsch, rauh, nervös, unruhig
sind meines Erachtens darauf zurückzuführen.
Weitere Einflüsse der Aufnahmen und der Übertragungsstrecke auf die Qualität der "schnellen Vorgänge" kommen noch hinzu.
Hierauf ist also beim Einsatz ein besonderes Augenmerk zu richten!

Die Attribute
  • etwas blass
  • langweilt etwas
stehen anscheinend im Widerspruch zu
  • sehr kräftig
  • dynamisch
  • impulsiv
Frank´s Vergleich mit einem untertourigen Sportwagen ist eine passende Beschreibung.
. . . Nur fehlt mir dazu eine Erklärung, zumal wir auch laut gehört haben.
In dieser Beziehung fand ich persönlich die Audionet ähnlich.
Auch bei ihr hatte ich den Eindruck, die könnte es, tut es aber nicht.

Zum Vergleich mit der Audionet möchte ich noch etwas hinzufügen.
Auch den ND Ella Prototypen haben wir zweimal, in unterschiedlicher Konstellation mit Audionet-Verstärkern verglichen.
Beide, ND Ella und Audionet, üben eine starke Kontrolle aus.
Die ND Ella erweiterte das Frequenzspektrum in den tiefen Bassregionen und den obersten Höhen und spielte etwas luftiger.
Die Audionet-Amps halten das Klangbild stets zusammen.
Die Audionet sind meines Erachtens am richtigen Platz, wenn es um Lautsprecher geht, die nicht so genau wissen wo es lang geht, die zu Entgleisungen neigen, leicht ins schwimmen geraten, die Kontur verlieren. Das können die Audionet wunderbar zurechtrücken.

Bei der Entwicklung der AMUR habe ich übrigens messtechnisch und gehörmäßig mit dem Audionet-Amp gearbeitet und dennoch konnte er es nicht zu seinem Vorteil in diesem Testumfeld machen.

Es wurde vielfach betont, dass alle Verstärker auf einem hohen Level spielen. Viele Menschen wären überglücklich, wenn sie solche Schätze in ihrer Anlage hätten.
Dennoch reagieren die Menschen auf die Unterschiede des Dargebotenen in einer emotional ausdrucksstarken Weise. Es sind "Jammern und Freude auf hohem Niveau".

Meine persönliche Einschätzung ist ebenso wie die von Herrn Sauermann nicht aufgenommen worden. Herr Sauermann hat sich vorbildlich zurück gehalten. Da mir die Gefahr bewusst war, dass seine bloße Anwesenheit die Meinungsbildung beeinflussen könnte, habe ich die Anwesenden explizit angeregt, bei der Bewertung der Sauermann Endstufe kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Es gab auch negative Kommentare, die sich in den Beschreibungen
  • ruhig gesetzter, wie ein Rollce Royce
  • künstlich näher, im Vordergrund
  • etwas übertrieben
ausdrücken.
Angesichts der großen Anzahl teils euphorisch positiver Kritiken auf einer ganzen DIN A4 Seite voller Kommentare, erscheinen die negativen Punkte etwas einsam.

Beste Grüße
AIR
__________________
gewerblicher Teilnehmer
www.weidlich-audio.de

Geändert von yAudio (11.10.2013 um 16:03 Uhr).
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  #9  
Alt 29.09.2013, 12:54
dr.audio dr.audio ist offline
Dr. mit summa cum laude!!
 
Registriert seit: 13.07.2013
Beiträge: 276
Standard Äpfel mit Birnen verglichen

Hallo
Wer Klangunterschiede von Netzkabel kennt, der weiß,
dass ihr, bzw. die Endstufen, wenn schon Aussagen oder Einstufungen getroffen werden sollen, identische Bedingungen brauchen.

Dass ihr das gleiche NF Kabel benutzt habt, reicht nicht aus. Am Ende hatten die Endstufen auch noch verschiedene Stellplätze?

So habt ihr Äpfel mit Birnen verglichen. Eure Einstufung ist daher nicht aussagekräftig. Ihr hättet besser alle 4 Endstufen mit Standardkabel angeschlossen, dann hätten sie wenigstens alle gleiche Bedingungen gehabt.

__________________
Gruß
Dr. Audio


Meine "Spezial" Doktor Kollegen sind:


Freiherr Theodor von und zu Guttenberg (CDU), Matthias Christoph Pröfrock (CDU), Florian Graf (CDU), Silvana Koch-Mehrin (FDP), Giorgios Chatzimarkakis (FDP), Bijan Djir Sarai (FDP), Margarita Mathiopoulos (FDP), Uwe Brinkmann (SPD) und Annette Schavan (CDU)
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  #10  
Alt 29.09.2013, 13:33
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.256
Standard

.
Hallo Doc,

natürlich hatten die Endstufen verschiedene Stellplätze.
Sie standen aber alle auf dem selben Rack.
Der Einfluss von Netzkabeln ist uns bekannt und war auch ein Thema.
Wir haben die Netzkabel zwischendurch aber auch getauscht und das Ergebnis blieb das gleiche.

Die innerhalb der Auswertung zugeordneten Netzkabel waren die, die am längsten an den jeweiligen Geräten im Einsatz waren.

Einen Test unter schlechteren Bedingungen (Beipackstrippen) sollte man vermeiden, da dadurch die Deutlichkeit der Wiedergabe verschlechtert wird und Bewertungen erschwert werden.

Die verwendeten Netzkabel sind alle von sehr hoher Qualität. Der Einfluss der Netzkabel auf die Wiedergabe reduziert sich somit auf ein Minimum.
Die Eigenschaften der Endstufen haben in diesem Kontext eine erheblich größere Bedeutung.

Beste Grüße
AIR
__________________
gewerblicher Teilnehmer
www.weidlich-audio.de
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