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Hörempfindung Wie werden Musik und Geräusche empfunden

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  #121  
Alt 24.09.2009, 12:41
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.927
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo,
Zitat:
Zitat von be.audiophil Beitrag anzeigen
Zitat von tmr
(Übrigens, LCR-RIAA ohne C, das wird bestimmt lustig)

... wird Dich zwar überraschen .... aber auch das ginge ... und jetzt?
Da bin ich jetzt wirklich überrascht. Wie soll das gehen?
Klärst du uns auf?
Warum heißt es dann LCR-RIAA und nicht LR-RIAA?

Zitat:
Zitat von be.audiophil Beitrag anzeigen
Zitat von tmr
Theoretisch geht manches anders.
Nenn doch mal funktionierende Beispiele aus der Praxis.


... Stichwort Eisen ... also z.B. Trafokopplung ...
Im Eingang und zwischendrin? Hab ich noch nie bei Hifiverstärkern gesehen (ausgenommen symmetrischer Eingang im Studiobereich).

Zitat:
Zitat von be.audiophil Beitrag anzeigen
... ich habe somit vernommen, daß Du Dir etwas wünscht, was ich Dir nicht erfüllen werde.
Schade, eine sachliche Diskussion hierüber hätte mich wirklich interessiert. Aber vielleicht möchtest Du es ja dann den anderen erzählen.
Extra für dich wurde ein neuer Thread eingerichtet.


Gruss

Thomas

Geändert von tmr (24.09.2009 um 12:46 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #122  
Alt 24.09.2009, 13:25
Willi
 
Beiträge: n/a
Standard #131

Hat Wer drum gebeten?
Nun wird es unübersichtlich, fand es schön zusammenpassend
Mit Zitat antworten
  #123  
Alt 24.09.2009, 13:58
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 696
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Daher ist es erstmal keine schlechte Idee, daß, wenn man schon ein klangveränderndes Bauteil im Signalweg hat, sich eines aussucht, was einem gefällt (d.h. das sich klanglich in die Restkette harmonisch einfügt).
Heisst das, dass ich den Frequenzgang nach dem Einbau der neuen Kondensatoren messen sollte? Können Schwankungen im db-Bereich auftreten?
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  #124  
Alt 24.09.2009, 14:15
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Titian Beitrag anzeigen
Heisst das, dass ich den Frequenzgang nach dem Einbau der neuen Kondensatoren messen sollte? Können Schwankungen im db-Bereich auftreten?
Je nachdem welche Cs du austauschst. Als Koppelcap sollten die Dinger ohnehin überdimensioniert sein. Als frequenzbestimmendes Bauteil in einer Weiche oder in einer RIAA Entzerrung hat jede Veränderung der Kapazität auch eine Veränderung der Filterfunktion zur Folge. Allerdings bei gleichen Kapazitätswerten und den marginalen Unterschieden bei den Parasitics hinsichtlich des lächerlichen Frequenzbereichs ist eine Veränderung eher nicht zu erwarten, es sei denn die Kapazitätswerte streuen stark. In diesem Fall (z.B. bei einer Weiche) würde ich selektieren. Aber ob man +- 5% wirklich hört …
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  #125  
Alt 24.09.2009, 14:49
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 696
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von bruce Beitrag anzeigen
Je nachdem welche Cs du austauschst. Als Koppelcap sollten die Dinger ohnehin überdimensioniert sein. …
Ja ich habe Koppelcap gewechselt + 1 Dekoppelcap (8.0 uF).
Konkret was bedeutet "die Dinger ohnehin überdimensioniert sind". Ich habe genau die gleiche werte genommen. Die neuen haben aber eine kleinere Fehlertolleranz.

Zitat:
Zitat von bruce Beitrag anzeigen
Als frequenzbestimmendes Bauteil in einer Weiche oder in einer RIAA Entzerrung hat jede Veränderung der Kapazität auch eine Veränderung der Filterfunktion zur Folge. Allerdings bei gleichen Kapazitätswerten und den marginalen Unterschieden bei den Parasitics hinsichtlich des lächerlichen Frequenzbereichs ist eine Veränderung eher nicht zu erwarten, es sei denn die Kapazitätswerte streuen stark. In diesem Fall (z.B. bei einer Weiche) würde ich selektieren. Aber ob man +- 5% wirklich hört …
Das wäre interssant, dass ich die Kondensatoren in meinen Subs wechseln würde. Es ist so dass ich eine externe Weiche vor der Endstufe benutze und die interne Weiche des Subs wird bypassed. Ich glaube, dass ein eventueller Wechsel der internen Kondensatoren nichts nützen werden.

Thomas, darf man wissen, welches Kondensator-Typ du in deinen TMR benützt?
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  #126  
Alt 24.09.2009, 15:00
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Titian Beitrag anzeigen
Ja ich habe Koppelcap gewechselt + 1 Dekoppelcap (8.0 uF).
Konkret was bedeutet "die Dinger ohnehin überdimensioniert sind". Ich habe genau die gleiche werte genommen. Die neuen haben aber eine kleinere Fehlertolleranz.
Üblicherweise dienen Koppel-Caps zur Unterdrückung von Gleichspannung, werden also so dimensioniert, dass der Frequenzbereich nicht eingeschränkt ist. Im Falle von Eingangskapazitäten ist unklar, welche Quellimpedanzen dranhängen, bzw. bei Ausgangscaps ist unklar, welche Lastimpedanz dran hängt. Also dimensioniert man die Dinger, dass alle möglichen und unmöglichen Werte keine Einschränkung des sinnvollen Frequenzgangs zur Folge haben. Ob die untere Grenzfrequenz nun 2 Hz oder 3 Hz ist, macht nun keinen Unterschied. Wenn Deine Endstufen z.B. sicher einen Eingangskap haben, könnte man den Ausgangskap der Vorstufe auch brücken. Aber ich rate von solchen Eingriffen ab, wer weiß, was da sonst noch mal dranhängt. In Deinem Falle: passt scho!
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  #127  
Alt 24.09.2009, 15:03
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Titian Beitrag anzeigen

Das wäre interssant, dass ich die Kondensatoren in meinen Subs wechseln würde. Es ist so dass ich eine externe Weiche vor der Endstufe benutze und die interne Weiche des Subs wird bypassed. Ich glaube, dass ein eventueller Wechsel der internen Kondensatoren nichts nützen werden.
Sowie ich es verstanden habe, hast du ursprünglich passive Subs in aktive gewandelt??
Dann bringt ein Austausch der Kaps der passiven Weiche Sub natürlich nichts, sie ist ja gar nicht mehr involviert. Hab ich das korrekt verstanden?
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  #128  
Alt 24.09.2009, 15:50
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 696
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Der Entwickler hat zwei Optionen offen gelassen.
- Den internen Crossover zu benützen oder (wie er mir empfohlen hat)
- seinen externen aktiven Crossover vor der Endstufe zu verwenden.

Ich habe die zweite Version. Es ist mir zu aufwendig die Kondensatoren im aktiven Frequenzweicher zu wechseln.
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  #129  
Alt 25.09.2009, 19:21
oncle_tom oncle_tom ist gerade online
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.047
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von bruce Beitrag anzeigen
Im Falle von Eingangskapazitäten ist unklar, welche Quellimpedanzen dranhängen
Frage hierzu an die Durchblicker: Ist das für den Koppel-C bzw. der Grenzfrequenz nicht schnuppe? Entscheidend ist doch der folgende R des R/C-Gliedes - oder habe ich in der Schule nicht genügend aufgepasst?!

Peter
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  #130  
Alt 26.09.2009, 13:05
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.927
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo,
Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Frage hierzu an die Durchblicker: Ist das für den Koppel-C bzw. der Grenzfrequenz nicht schnuppe? Entscheidend ist doch der folgende R des R/C-Gliedes - oder habe ich in der Schule nicht genügend aufgepasst?!
Der Quellwiderstand liegt in Reihe zum Eingangswiderstand und muß daher (theoretisch) mit in die Berechnung der unteren Grenzfrequenz des Hochpasses (Eingangskapazität und Eingangswiderstand) eingehen.
In der Praxis sind heutige Vorverstärkerausgänge im Vergleich zu Endstufeneingängen sehr niederohmig (z.B. 20 Ohm zu 10KOhm) und spielen bei der Berechnung keine Rolle.
Bei ungeschickt konstruierten hochohmigen Röhrenvorverstärkerausgängen darf allerdings dieser Wert nicht ganz aus den Augen verloren werden.

Für die Nachrechner:

f_gu= 1/(2 * pi * (R_aus + R_ein) * C_ein)

mit f_gu = untere Grenzfrequenz in Hz
R_aus= Ausgangswiderstand in Ohm
R_ein= Eingangswiderstand in Ohm
C_ein= Eingangskapazität in F

Gruss

Thomas

P.S.
Was noch gut aus der Formel ersichtlich ist:
Widerstände und Kapazität sind umgekehrt proportional (bei vorgebener Grenzfrequenz).
Niedriger Eingangswiderstand bedingt großen Koppelkondensator und umgekehrt.

P.P.S.
Nur der Vollständigkeit halber:
Im Falle eines Ausgangskondensators "addieren" sich Ein- und Ausgangskapazität nach folgender Regel:

C_ges= C_ein * C_aus /(C_ein + C_aus)

mit
C_ges= resultierende Gesamtkapazität in F
C_ein= Eingangskapazität in F
C_aus= Ausgangskapazität in F

Die resultierende Kapazität ist auf jeden Fall kleiner als die kleinste von beiden beteiligten Kapazitäten und führt gemäß obiger Formel zu einer erhöhten unteren Grenzfrequenz.

Geändert von tmr (26.09.2009 um 14:08 Uhr).
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