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Alt 29.06.2014, 06:34
Titian Titian ist offline
 
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Zitat von Titian Beitrag anzeigen
Ich denke mein Vorgehen sollte folgendes sein:
- 100 bis 200 Stunden das Gerät laufen lassen (nochmals Bias einstellen)
- Die Mundorf-Version mit Stealth-Version vergleichen
- Feststellen, ob es Klangunterschiede mit den verschiedenen Bypass gibt (ich meine ob ich sie höre). Beispiel mit Vishay MKP1837.
- Entscheiden, ob ich andere Kondensatoren ausprobieren sollte. Ein Name habe ich schon: Rike S-Caps.
- Wenn ein klanglicher Nachteil der Z-Foil weiter besteht, ausprobieren ob die Verwendung weniger Z-Foil klanglich besser wäre.
- Entscheiden, ob ich das Original-Paar ändern möchte.
Das Ergebnis des Hör-Vergleichs zwischen Mundorf und Stealth Caps ist:
- die Stealth Caps haben eine ausgeprägtere obere Bereich (keine Messungen durchgeführt)
- die Stealth Caps sind sauberer im oberen Bereich und im Tiefbass
- die Mundorf wirken wuchtiger

Persönlich gefällt mir besser die Stealth Caps aber ich kann mich vorstellen, dass in anderen Anlagen die Mundorf besser passen könnten. Ich denke auch, dass ich für Rock Musik die Mundorf-Variante wählen würde.
Ein Problem für die Stealth Caps könnte die Wiedergabe der Klassik-Aufnahmen der 60-70 Jahre mit den damaligen Mikrofonen, die die Hochfrequenzen verstärkten. Das wird auffälliger beim Hören.
Ins Gesamt bin ich sehr zufrieden damit, dass ich mit dem Thema befasst habe. Die Original Version der Endstufen ist wirklich sehr gut aber mit diesen Änderungen kann man mehr Transparenz, Sauberkeit rausholen. Das merkt man nicht nur bei den grossen Tutti vom Orchester.
Inzwischen habe ich die Rieke-Caps bekommen aber ich habe im Moment keine Lust, sie einzubauen.
Zuerst hat die Teil-Renovation des Hauses Priorität.
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Zur Information:
Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.
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